Inklusion in den Arbeitsmarkt – Beispiele aus München und Wien

Best Practice in Europa bei der Unterstützung der Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und älteren Menschen – dieses aktuelle und spannende Thema führte im März 20 Führungskräfte des Departments für Arbeit und sozialen Schutz der Bevölkerung der Stadt Moskau (DPAS) nach München und Wien, wo sie ein intensives DMAN-Programm erwartete.

Die Koordination war von unserem langjährigen Partner, der Städtischen Moskauer Universität für Verwaltung der Moskauer Regierung (MGUU), übernommen worden, der für die inhaltliche und organisatorische Abstimmung auf russischer Seite sorgte.

Zum Auftakt in München gaben Fachleute der Landeshauptstadt München den Seminargästen einen ersten Überblick über Rahmenbedingungen und aktuelle Schwerpunkte bei der Inklusion von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Daran schlossen sich Besuche und ein lebhafter Austausch mit Kollegen verschiedener staatlicher und privater Einrichtungen an:

Im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und in der Fachstelle für Wiedereingliederung und Rehabilitation beim Jobcenter München ging es um politische Handlungsmöglichkeiten und administrative Abläufe, bei der Stiftung Pfennigparade und dem Fachverband für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung e.V. um die konkrete Umsetzung von Ausbildung und Beschäftigung.

Dann ging es mit dem Zug nach Wien weiter, wo von Seiten der Stadt Wien für die Kollegen der Partnerstadt Moskau ein äußerst nützliches Treffen mit Vertretern Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) und dem Fond Soziales Wien (FSW) vorbereitet worden war. Vortrag und Diskussion beim Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich schlossen sich an.

Den Abschluss des Programms bildete der Besuch von zwei Werkstätten des Vereins Jugend am Werk, in dem Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausüben können: von der Holz- und Metallbearbeitung über Büroarbeiten bis hin zur Gastronomie. Letztere konnten unsere Gäste auch gleich bei ihrem Mittagessen selbst testen!

Zum Genießen der Atmosphäre und Sehenswürdigkeiten der beiden schönen Städte blieben den Teilnehmern zwar jeweils nur wenige Stunden. Trotzdem fuhren sie mit bleibenden Eindrücken, neuen Ideen und vor allem neuen Kontakten mit deutschen und österreichischen Ansprechpartnern zurück nach Moskau.

Ihre Ansprechpartnerin bei der DMAN

Andrea Lütthans
Programmleiterin
Telefon +49.5141.973-218
E-Mail aluetthans(at)dman.de